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Ratgeber

Smarte Steckdosen im Vergleich 2026

Hinweis zur Methodik: Wir führen keine eigenen Produkttests durch. Dieser Vergleich beruht auf Herstellerangaben, öffentlich verfügbaren Produktdaten und Nutzerbewertungen — nicht auf Messungen im Labor.

Wie viel Strom sparen smarte Steckdosen wirklich? Überblick anhand von Herstellerangaben und Energiemessungs-Funktion.

Juli 2026 | Lesezeit: ca. 5 Minuten

Smarte Steckdosen versprechen Komfort und Stromersparnis. Aber wie viel spart man wirklich? In diesem Überblick zeigen wir, welche Geräte im Haushalt am meisten Strom im Standby verbrauchen, wie viel eine smarte Steckdose kosten darf, damit sie sich rechnet — und welche Modelle sich laut Hersteller- und Nutzerangaben bewähren.

Standby: Der unterschätzte Stromfresser

Nicht sichtbarer Standby-Verbrauch kostet deutsche Haushalte im Schnitt eine überraschend hohe Summe pro Jahr. Hauptverursacher:

  • Ältere Fernseher – vor allem Geräte, die vor den heutigen EU-Standby-Vorgaben gebaut wurden
  • Desktop-PC mit Peripherie (Monitor, Lautsprecher, Drucker)
  • Kaffeemaschinen mit Warmhaltefunktion
  • AV-Receiver und Soundbars
  • Spielekonsolen – besonders mit aktiviertem Schnellstart-/Ruhemodus

Wie viel ein Gerät tatsächlich zieht, zeigt eine Steckdose mit Energiemessung wie die Tapo P110.

Eine smarte Steckdose, die abends automatisch alle Geräte komplett vom Strom trennt, kann allein am Heimkino-Setup eine spürbare jährliche Ersparnis bringen.

Der Tapo P110: Energiemessung im Überblick

Der TP-Link Tapo P110 bietet als einziges Modell in diesem Vergleich eine integrierte Energiemessung. Laut Hersteller zeigt die Tapo-App in Echtzeit, wie viel Watt das angeschlossene Gerät zieht, und ermöglicht Monats- und Jahresberichte.

Für ein typisches Heimkino-Setup (Fernseher, Receiver, Streaming-Box) mit spürbarem Standby-Verbrauch kann ein automatisierter Zeitplan (z. B. nachts komplett vom Strom trennen) die jährliche Stromrechnung merklich senken. Ob und wann sich die Anschaffung rechnet, hängt vom gemessenen Standby-Verbrauch und Ihrem Strompreis ab: Standby-Leistung in kW × abgeschaltete Stunden × Strompreis.

Fazit: Welche Steckdose für welchen Zweck?

  • Tapo P100: Die günstigste Option für alle, die einfach ein- und ausschalten möchten. Im kleinen Budget-Bereich absolut empfehlenswert.
  • Tapo P110: Unsere klare Empfehlung, wenn Sie wissen möchten, was Ihre Geräte wirklich verbrauchen. Zahlt sich oft im ersten Jahr aus.
  • Tapo P300: Ideal für den Schreibtisch oder das Heimkino, wo mehrere Geräte gleichzeitig gesteuert werden sollen.

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Smarte Steckdosen eignen sich auch, um Weihnachtsbeleuchtung per Zeitplan zu schalten und als kleines Geschenk; mehr dazu unter Smart-Home-Geschenke zu Weihnachten.

Häufig gestellte Fragen

Wie viel Strom verbraucht eine smarte Steckdose im Standby?
Gute smarte Steckdosen wie die Tapo P100 oder P110 haben selbst einen geringen Eigenverbrauch (Wert laut Datenblatt). Er ist in der Regel deutlich kleiner als der Standby-Verbrauch der Geräte, die Sie damit komplett abschalten.
Welche Geräte lohnen sich an einer smarten Steckdose?
Am meisten Strom sparen Sie bei Geräten mit hohem Standby-Verbrauch: ältere Fernseher, Desktop-PCs mit Peripherie, Kaffeemaschinen mit Warmhaltefunktion, Spielekonsolen und AV-Receiver. Auch zeitgesteuertes Einschalten von Kaffeemaschine, Werkzeugladegeräten oder dem Wlan-Router ist praktisch.
Kann eine smarte Steckdose die Waschmaschine steuern?
Ja, technisch möglich — aber mit Einschränkung. Die smarte Steckdose kann die Stromzufuhr zur Waschmaschine unterbrechen. Das Starten eines Waschprogramms per App funktioniert nur, wenn die Maschine beim nächsten Einschalten automatisch den zuletzt gewählten Zyklus startet. Prüfen Sie das Modell Ihrer Waschmaschine vorher. Zudem müssen Waschmaschine und Trockner auf dem zulässigen Belastungsbereich der Steckdose (meist 3.680 Watt) liegen.