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Smarte Thermostate

Smarte Thermostate verwandeln Ihre Heizung in ein intelligentes System, das sich selbst regelt. Statt morgens und abends manuell die Heizung hochzufahren, übernimmt das System die Temperaturregelung nach Ihrem Zeitplan. Per App sehen Sie die aktuelle Raumtemperatur, können von überwegs aus regulieren und sparen nebenbei 10–20 % Heizenergie pro Jahr — ein attraktives Einsparpotenzial bei steigenden Energiepreisen.

Die drei großen Akteure sind Tado (Marktführer mit Nachrüstsystem), Netatmo (elegante Zentralregelung) und Homematic IP (für Einsteiger). Alle Systeme arbeiten mit Amazon Alexa und Google Home zusammen, ermöglichen Raumtemperatur-Vorhersagen und automatische Energiesparmodi. In dieser Übersicht zeigen wir, welches System zu Ihrem Zuhause passt — ob Mietwohnung mit Heizkörperventilen, Einfamilienhaus mit Zentralheizung oder Mehrfamilienhaus mit Aufrüstpflicht.

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Smarte Thermostate nach Einsatzfall

Nachrüstsysteme für Mietwohnungen

Für Mietwohnungen mit Heizkörperthermostaten ist Tado das erste Mittel der Wahl — die Ventile passen auf Standard-Heizkörper, erfordern kein Eingreifen in die Heizanlage und lassen sich komplett ohne Fachmann installieren. Alternativ: Danfoss Eco, ein günstiger Bluetooth-Heizkörper-Thermostat.

Zentrales System für Einfamilienhäuser

Wer eine Zentralheizung mit Regler hat, nutzt am besten Netatmo (Wandthermostat) oder Bosch Smart Home — beide arbeiten auf Raumthermostat-Ebene und lassen sich direkt auf der Heizung installieren. Das ersetzt den alten Thermostaten vollständig.

Budget-Lösung ohne monatliche Kosten

Die MOES Smart Heizkörperventile sind ZigBee-basiert, günstiger als Tado und benötigen kein Abo. Sie funktionieren mit einer Zigbee-Bridge (z. B. Philips Hue Bridge oder Echo Dot Max) und sind ideal für Einsteiger mit kleinerem Budget.

Häufig gestellte Fragen

Was ist ein smartes Thermostat und wie funktioniert es?
Ein smartes Thermostat ist ein elektronisches Temperaturregelgerät, das sich per App, Zeitplan oder automatischer Temperaturerkennung steuern lässt. Im Gegensatz zu mechanischen Thermostaten an jedem Heizkörper können Sie damit zentral die Heizung von überall aus regulieren, Raumtemperaturen für verschiedene Zeiten programmieren und sogar Energie sparen: Eine intelligente Heizung senkt die Temperatur, wenn niemand zu Hause ist, und wärmt die Räume vor Ihrer Ankunft vor.
Funktionieren smarte Thermostate in Mietwohnungen?
Ja, es gibt speziell für Mieter konzipierte Lösungen. Nachrüstsysteme wie Tado oder elektronische Heizkörperthermostate (Heizkörperventile) benötigen kein Eingreifen in die Heizanlage und lassen sich ohne Fachmann installieren. Wichtig: Vor der Installation sollten Sie Ihren Vermieter informieren, dass Sie ein batteriegestütztes System installieren möchten.
Wieviel Energie und Geld spart ein smartes Thermostat?
Moderne Thermostate sparen durchschnittlich 10–20 % Heizenergie pro Jahr — bei einem Jahres-Heizbudget von 1.500 Euro entspricht das einer Ersparnis von 150–300 Euro. Die genaue Ersparnis hängt davon ab, wie konsequent Sie die Heizung programmieren und wie oft Sie von unterwegs aus regulieren. Die meisten Geräte rechnen sich in 2–3 Jahren.
Welche Protokolle für intelligente Thermostate gibt es?
Die wichtigsten sind Zigbee (Tado, Netatmo, Homematic IP), WLAN (Bosch Smart Home, Tapo) und Bluetooth (einfache Heizkörperventile). Zigbee hat den Vorteil, dass es Mesh-Netzwerke bildet und weniger Strom verbraucht als WLAN. WLAN ist direkter, benötigt aber stabiles Heimnetzwerk. Bluetooth funktioniert nur in Reichweite ohne Hub.